neu

Jahresrückblick 2009

Festtagsgrueße 2010 von Familie Steffen Noch sechs Tage und dann ist dieses Jahr schon wieder vorbei. Wie schnell es mal wieder ging. Bald wohnen wir ein Jahr hier in der Wohnung, bald ist Marlo ein Jahr alt. Zugegeben, ich habe dieses Jahr nach der Babypause sehr viel gearbeitet und bin oft spät nach Hause gekommen. Wäre Frank kein so hervorragender Vater, wäre das nicht so einfach möglich gewesen. Aber inzwischen bin ich schon seit drei Wochen zu Hause und erhole mich von der dritten Ohr-OP. Es bleiben mir noch zwei Wochen bevor ich nach einer sechswöchigen Pause wieder arbeiten gehe. Das wird sicher eine harte Umstellung besonders für Marlo. Er hat sich in den letzten Wochen so sehr an mich gewöhnt, dass er ständig auf meinen Arm will.

Wenn ich zurückdenke muss ich sagen, dass ich hauptsächlich über diesen Dezember berichten kann. Die anderen Monate waren geprägt von Arbeit und außer arbeiten, schlafen und essen habe ich kaum etwas bemerkenswertes erlebt. Frank nennt mich inzwischen einen Workoholic und ich kann das nicht wirklich leugnen. Aber ab April 2010 soll das anders werden. Dann werde ich nicht nur arbeiten, sondern auch wieder studieren. Die Mannheim Business School hat mich für ihren Executive MBA aufgenommen. Es ist eines der wenigen Masterstudiengänge, die am Wochenende unterrichtet werden. Ich musste mir zwar anhören, dass ich noch sehr jung für das Programm bin, aber mit einer Familie ist man dann doch nicht mehr so flexibel um einfach mal ein Jahr auszusetzen.

Ihr seht, es gibt einfach nicht mehr viel Spannendes zu berichten und das was ich noch zu schreiben habe klingt ziemlich trocken. Nach dem Studium, das 1 1/2 Jahre dauert, würde ich gerne für ein Jahr eine Gastschülerin aufnehmen, vielleicht wird unser Leben dann wieder etwas spannender.

Viele Grüße,

Nora

Dieser Post wurde 652298 Mal von 4098 Besuchern angeschaut.

Geschrieben von Nora am 26. December 2009 | Abgelegt unter Familienleben, In Deutschland | Keine Kommentare

Erinnerst du dich noch an diesen Post?:
Die erste Geschäftsreise nach der Geburt

Herzlich Willkommen zur ersten Geschäftsreise nach Robins Geburt. Er ist jetzt 3,5 Monate alt. Auf dem Plan steht eine insgesamt 4-tägige Reise ins Landesinnere. Bei einem Kunden werden wir einen Tag lang unsere Produkte ausstellen und verschiedene Seminare abhalten. Mit auf der Reise sind Frank und Robin. Diesen Luxus kann sich kaum eine frisch gebackene, voll berufstätige Mutter leisten. Hier werden die glücklichen Umstände deutlich, dass Frank Hausmann ist und in China im Hotel pro Zimmer und nicht pro Person bezahlt wird. Aus diesen beiden Gründen und weil ich unbedingt so lange wie möglich stillen will, habe ich meinen Chef gebeten mit Familie im Schlepptau reisen zu dürfen.

Die Kolleginnen sind begeistert. Auf der 7-stündigen Zug- und Busreise nehmen sie uns den kleinen Bengel nur zu gerne ab. Wie so oft auf Reisen habe ich wieder Kopfschmerzen und bin ausgesprochen froh über ihre Begeisterung. Die dreistündige Busfahrt geht durch die Nacht über Holperstraßen. Ich sitze direkt hinter dem Busfahrer mit Robin auf dem Schoß. Einmal bremst er so stark, dass ich bzw. wir nach vorne fallen und meine Hand kräftig gegen Franks Kinn schlägt. Im Vorbeifahren erkenne ich noch den Fahrradfahrer, der ohne Licht mitten auf der breiten Landstraße fährt.

Im Hotel ist mein Abend sehr kurz. Ich lege mich sofort hin und bitte Frank sich weiter um Robin zu kümmern. Ein Kollege wollte uns einen Gefallen machen und hat uns eine Suite mit Schlaf- und Wohnzimmer gemietet. Ich bin ihm nach dem ersten Schreck sehr dankbar dafür. Frank schlägt seinen Abend mit Robin um die Ohren und ich kann in Ruhe den Schlaf nachholen, den ich die letzten Abende mit der Vorbereitung verbracht habe.

Am nächsten Morgen läuft es typisch chinesisch. Wir kommen beim Kunden an und stellen fest, dass nichts gemacht ist. Eine Firma hätte uns die Ausstellungswände und Produkte aufstellen sollen, aber sie sind noch nicht einmal angekommen. Alles steht in Kisten verpackt in der großen Eingangshalle. Schwer vorstellbar, dass das alles bis zum Mittag aufgestellt sein soll. Wir gehen wieder zurück.. Am Schreibtisch im Hotelzimmer arbeitend freue ich mich zwar über den geschenkten Morgen, schüttle aber wie schon einmal letztes Jahr den Kopf über das Geschehene. Mittags erhalte ich den Anruf, dass wir vermutlich erst nachmittags zurück zum Kunden müssen. Nachmittags wird die Abfahrt auf Abends verschoben. Abends heißt es, dass es eventuell spät werden würde und um 10 Uhr erhalte ich einen weiteren Anruf, dass wir erst morgens in aller Frühe zum letzten Check aufbrechen.

Nach dem Frühstück erfahre ich, dass die engagierte Firma erst nachmittags kam und bis morgens um 6 Uhr gearbeitet hatte. Dafür sieht die Halle jetzt sehr gut aus. Wieder bin ich erstaunt darüber, was die Chinesen trotz des Chaos in so kurzer Zeit leisten können.

Die Ausstellung läuft hervorragend. Alle 3 Stunden mache ich mich aus dem Staub und fahre zum Stillen zurück in das nah gelegene Hotel. Im Laufe des Tages erlebe ich mehrmals, dass sich einige junge Ingenieure mehr für die ebenso junge Ausländerin interessieren, als für ihre Produkte. Der Vorgesetzte meiner Kollegen lacht, als er miterlebt, wie mich ein Chinese um ein gemeinsames Bild bittet. Ich laufe rot an und lächle brav in die Kamera. Eine Weile später werde ich nach einer kurzen Einleitung über eines unserer Produkte in ein Gespräch über Gott und die Welt verwickelt. Der gleiche junge Herr schickt mir später eine SMS (wie praktisch doch Visitenkarten sind) und lädt mich zum Essen ein. In dem Moment bin ich jedoch dabei Robin zu stillen.

Nach diesen Erlebnissen komme ich nicht darum herum mich über meinen Chef zu wundern. War ihm das bewusst, als er mich nach China schickte? Ist es nun förderlich fürs Geschäft, oder lenkt es eher ab? Als ich am nächsten Tag eine Einladung zu weiteren Gesprächen bekomme, bin ich mir fast sicher, dass die junge, chinesisch sprechende Westlerin kein schlechter Werbeträger ist.

Dieser Post wurde 3228 Mal von 1002 Besuchern angeschaut.

Geschrieben von Nora am 22. November 2007 | Abgelegt unter Arbeitserlebnisse, Familienleben, Reisen | Keine Kommentare

Gelungener Friseurbesuch

Robin nach dem Friseur

Heute Vormittag war ich mit Robin beim Friseur. Ganz verschüchtert und mucks Mäuschen still saß er auf dem Stuhl. Die langen Haare waren mehr als überfällig. Wir waren die einzige Kundschaft im Salon, ein Familienbetrieb, und so konnte sich der Opa ganz Robin widmen und ihn unterhalten während seine Tochter die Haare schnitt.Robin vor dem Friseur
Sie hat schnell und schön geschnitten. Als wir zu Hause waren ist mir jedoch aufgefallen, dass die Haare im Nacken noch etwas zu lang waren und abstanden. Frank hatte die “gute” Idee selbst mit dem Langhaarrassierer nachzubessern. Leider hatte ich den Aufsatz zu klein gewählt und so kam es, dass am Ende nichts von der frisch geschnittenen Frisur übrig blieb und Robin nun Militär-kurze Haare hat. Die 15 Euro hätten wir uns damit sparen können.

Dieser Post wurde 533374 Mal von 4662 Besuchern angeschaut.

Geschrieben von Nora am 13. June 2009 | Abgelegt unter Familienleben | Ein Kommentar

Mein kleines, rotes Auto

IMG_7174ENDLICH haben wir auch ein Auto. Seit Monaten ist Robins erstes Wort nach dem Aufstehen oder beim Telefonieren “Auto”. Jetzt hat er neben seinen Matchbox-Autos endlich ein eigenes zum Fahren. Und er wird einfach nicht müde  darauf zu sitzen und durch die Gegend zu brausen.

Dieser Post wurde 635239 Mal von 4571 Besuchern angeschaut.

Geschrieben von Nora am 29. May 2009 | Abgelegt unter Familienleben | Keine Kommentare

Tägliches Abpumpen braucht viel Durchhaltevermögen

Noch eins drinHeute hat ein Mitarbeiter in der Firma mit neugierigem Blick meinen Bauch berührt als ich – mit der Milchpumpe in der Hand! – in “mein Abpumpkämmerchen” gegangen bin. Er hatte wohl gehofft ein Geheimnis zu lüften und schaute daher etwas verdattert drein als ich sagte: “Ich habe gerade erst eins bekommen”. Ich musste schmunzeln. Es ist deutlich netter als  das was ich kurz nach Robins Geburt einmal gesagt bekommen hatte (Wieso bist du denn noch so dick? Hast du da noch eins drin?). So etwas kommt davon, dass man in China junge Mütter kaum aus dem Haus gehen sieht. Viele Chinesen waren damals auch erstaunt wie klein Robin war.

Das Abpumpen klapt jetzt schon sehr gut. Die Vorbereitungen habe ich auf ein Minimum reduziert und das neu erstandene Sterilisiergerät hat die Brandgefahr im Betrieb deutlich verringert. Schlechter wird allerdings meine Zeiteinteilung. Ich bin sowohl morgens als auch abends nachlässiger mit dem Einhalten der Abpumpzeiten. Jeden Tag packe ich eher lustlos meinen Kram um umzuziehen. Und jedes Mal wenn ich zurückkomme hoffe ich dass ich es so lange wie möglich durchhalte. Geleichzeitig macht mich diese Lustlosigkeit ehrgeizig und so verfolge ich jetzt das Ziel wie bei Robin 6 Monate lang voll zu stillen. 3 Monate sind ja schon fast geschafft. Es sind zwar erst angehende 3 Wochen mit Pumpe, aber das überhöre “überdenke” ich geflissentlich. Aber spätestens im Juli, wenn es so richtig heiß ist, werde ich aufhören, denn dann ist der Transport nicht mehr so sicher.

Dieser Post wurde 541304 Mal von 4527 Besuchern angeschaut.

Geschrieben von Nora am 4. April 2009 | Abgelegt unter Arbeitserlebnisse, Familienleben | Keine Kommentare

Feiertageparadies

Obama in Baden-BadenEs ist der Wahnsinn. Wir leben hier doch wirklich wie im Schlaraffenland. Morgen kommt Obama und keiner traut sich nach Baden-Baden aus Angst nicht mehr nach Hause zu kommen und nächste Woche ist ein Feiertag. Und übernächste Woche auch! Bislang hatte ich das chinesische Prinzip alle Feiertage auf zwei Wochen zu verteilen nicht schlecht gefunden, aber mir war dabei gar nicht aufgefallen, dass es so ja viel besser ist. Ständig haben wir irgendwelche Feiertage. Fast jeden Monat. Diese Tage haben ihren Namen wirklich verdient! Und dann gibt es auch noch Urlaubstage. In China sind das ab dem zweiten Jahr das man beim selben Arbeitgeber beschäftigt ist nur 10 Tage. Davon verbringen sie durchschnittlich 4 Tage im Zug oder Bus um in die Heimatstadt zu gelangen. Jammern dürften wir daher eigentlich nur, weil die 28 Tage plus Feiertage unsere Wettbewerbsfähigkeit senken. Wen das nicht stört, der sei häppiiiiiii!!!!! Vergessen sei mal für eine Sekunde die Wirtschaftskrise und wir geniesen den Frühling und die aufkommenden Feiertage.

Dieser Post wurde 631729 Mal von 4510 Besuchern angeschaut.

Geschrieben von Nora am 3. April 2009 | Abgelegt unter Aus den Nachrichten, Chinesische Feiertage, In Deutschland | Keine Kommentare

Meine zwei Spazels

2009-03-29 Robin und Marlo

Ich hätte nie gedacht, dass Jungen einen so stolz machen können. Beide Male habe ich mir ein Mädchen gewünscht und beide Male bin ich überglücklich über die süßen BEngel.

Dieser Post wurde 557730 Mal von 4766 Besuchern angeschaut.

Geschrieben von Nora am 1. April 2009 | Abgelegt unter Familienleben | Keine Kommentare

Nächste Einträge »


Design By Frank Steffen
Nora Steffen Copyright © 2012 is proudly powered by WordPress